Mittwoch, Dezember 20, 2006

Twentyniner.ch auf grosser Fahrt auf grossen Rädern


Twentyniner.ch die deutsche 29er Platform. Reinschauen, rumsuchen, wohlfühlen.

www.twentyniner.ch

Montag, August 28, 2006

FOPPA! oder eine 5 ist eine 5

Napfgeist (Crossposting ist hier Singletrailword) und ich wollten diesen Sonntag endlich wieder mal für eine gute Tour nutzen. Allerdings war auf der Alpennordseite kein Regenloch zu entdecken. Kurzerhand sind wir ins Tessin gefahren und haben uns den Monte Tamaro vorgenommen. Der Mt. Tamaro ist mit knapp 2000m Höhe der höchste Berg im Tessin mit einer irren Aussicht. Nun denn, wir wollten es von ganz unten wissen und sind in Magadino auf Seehöhe gestartet.

Technik:
Pius hatte sein Marathon-bewährtes Dean Softtail und eine Skareb dabei, ich diesmal meinen Kish 29er mit nur 12-27 Cassette. Da übles Terrain auf der Abfahrt zu erwarten war, hab ich vorne eine Pace RC40 mit 100-130 und ein 26" Rad eingebaut. Die Einbauhöhe passt exakt auf 29er Niveau wenn ich mit 130mm fahre. War keine falsche Entscheidung, auch wenns komisch aussieht.

Temperatur 25°, sonnig. (zu Hause Dauerregen und etwa 11°)

Los gings über einen wahsinnig steilen Römerweg. Schon nach 10 Minuten war mein Shirt nass. Na wenn das so weitergeht...
Natürlich ging es so weiter. Ab Mt. Ceneri auf Asphalt bei mehr als 17%, später immer weiter auf Schotter ohne Erbarmen steil und anstrengend. Verdammt mein 20 zu 27 auf dem grossen Hinterrad war schon am Anschlag, wie schaffen das die Singlespeeder...egal, weiter rollen, irgendwann kam dann das erste Ziel in Sicht und die Aussicht wurde immer besser. Gut erkennen konnte man die Wolken bei uns im Norden.
Dann war sie in Sicht, die Alpe Foppa. Natürlich wurde es nochmal so steil, dass fahren erst mal nicht mehr ging, aber wir sollten ja das schlimmste geschafft haben.
Denkste, wir mussten natürlich noch zu dem Turm im Bild. Und das war dann so steil, dass ich mit abgesenkter Gabel und allen Reserven noch hochgekrochen bin bis mir schwarz wurde vor Augen. Die drei Wochen Verletzungspause haben meinen Trainigszustand nicht wirklich verbessert. Irgendwann waren wir dann oben, schon viel später als geplant. Aber die Sicht von hier oben ist wirklich der Hammer. Bellinzona und das Tal Richtung Gotthard auf dieser Seite...
Lugano und der Lago Lugano auf der anderen Seite...und nach der nächsten Kurve dann auch noch der Lago Maggiore. Aber jetzt hiess es erst mal Tragen, tragen, tragen. Erst den Berg hoch bis kurz unter den Gipfel und dann wieder runter. Der Weg bergab hinten in Richtung Indemini war sowas von schwer und unfahrbar, dass wir schliesslich 2-3 Stunden tragend unterwegs waren.

Ein echter FOPPA! lässt sich natürlich nicht aus der Ruhe bringen, und mit "What the Fopp", "man ist das hier Supa-Foppa" haben wir uns bei Laune gehalten. Der Downhill sah übrigens von oben echt toll aus, aber er war zu einem grössseren Teil eben leider unfahrbar. Der Weg nach vorne richtung Lugano ist definitv eher zu empfehlen.
Über unfahrbare Kuhweiden führte der Weg immer weiter in die Tiefe. Was hätte man mit den Höhenmetern anfangen können, hätte man sie fahren können. Uns blieb nichts anderes als es wie die Kühe (oder Yaks?) zu machen, per pedes, vonn einem Stein zum anderen.
Dann ging es endlich einmal etwas zu fahren und das bei Ausblicken, dass einem vor lauter Freude fast schwindlig wurde. Lange streckte sich der Lago Maggiore in den Horizont, wir hatten aber den Blick trotzdem nur auf dem Trail.


Weiter gings über Stock und Stein. Da es langsam später wurde, haben wir entschieden die Tour zu verkürzen. Also wieder hoch zur Alpe di Neggia und gleich wieder runter einen schwarzen, steilen Abhang hinunter. Von 1400 bis auf 1000 war wieder nur schieben angesagt. Oder auch mal Bäche überqueren usw.
Aber dann wurds richtig genial. Ein Trail an der Wand entlang oberhalb von Locarno und dem Lago, immer mit leichtem Gefälle. Einfach der Wahnsinnstrail schlechthin.
Immer tiefer im Wald wurde der Trail bald wieder schwieriger, war jetzt aber deutlich besser fahrbar. Die Belohnung für die Mühen des Tages gabs jetzt mit der grossen Kelle. Keine Zeit zum Fotos machen und bald war es zu Ende. Ein toller Tag, ein schwerer Trail. Eingestuft als Extremtour, Konditions und Techniklevel 5 von 5. Naja eine 5 ist eben eine 5, und keine 4.

Samstag, August 19, 2006

Dimb Alpencross 2006 Tag 7, Resumee


Tag 7 bricht an. Ein wunderschöner Morgen oberhalb des Engadins. Man kommt ins Träumen und der Blick verliert sich irgendwo zwischen den Gletschern und der Seenplatte.
Mit Sonnenschein und guter Laune war es nun aber Zeit zum Abflug. Die Tour war vorbei, irgendwo im Kopf warteten aber noch die vielen Erinnerungen darauf nochmal erlebt und verabeitet zu werden. Ich selbst musste nun noch mit ziemlichen Schmerzen mein Rad und Rucksack in den Zug verfachten und drei Stunden bis nach Hause ausharren.

Alles in allem eine tolle Tour. Es war meine erste Mehrtagestour seit Jahren und ich habe viel gelernt. Irgendwie war mein Motor nicht wirklich auf 100%, keine Ahnung warum, irgendwie hat das EPO wohl nicht gewirkt....;-) und zudem war ich wieder mal zu übermütig. Sowas macht man nicht auf einem Alpencross.

Hier noch ein dickes Kompliment an unseren Guide und alle Kollegen. Die Gruppe war wunderschön inhomogen und hat sich sehr schnell zusammen gefunden. Das war echt super Leute, wirklich. Ich hätte euch gerne nochmal alle gedrückt, nur wollte ich den Zug nicht verpassen und nach Hause laufen müssen. Aber nächstes Mal trink ich aber nicht wieder soviel Bier. Kein Wunder kam ich nicht vorwärts ;-))

Zusammenfassung der Tour:
Tag 1 Bad Wiessee zum Karwendelhaus, 75km 2000hm 5:40
Tag 2 Karwendelhaus nach Imsterau, 91km 1300hm 5:30
Tag 3 Imsterau nach Nauders 63km 2100hm 5:50
Tag 4 Nauders zur Sesvenna Hütte 35km 1800hm 4:40
Tag 5 Sesvenna nach Livigno 68km 1750hm 5:30
Tag 6 Livigno nach St. Moritz 56km 900hm 4:10

Dimb Alpencross 2006 Tag6

Tag 6 steht an. Frühstück in Livigno, aber draussen sieht es gar nicht gut aus. Es regnet zum ersten Mal, wenn auch nicht zu stark. Wir müssen daher die Route etwas ändern und über den Bernina-Pass fahren, statt über einen anderen schwereren Übergang schieben und fahren. Der Morgen fängt für mich auch nicht toll an, die Hüfte schmerzt scheusslich, die Wunde blutet ziemlich, kaum noch Verbandsmaterial da. Na egal, wir sind ja fast am Ziel und noch es sollten nur noch 800hm Höhenmeter und der Bernina vor uns liegen. Regenkleider an und schon gings los. Der Regen wandelte sich bald in Nebel um und es ging gut voran.

Weiter gings zum Bernina Pass. Noch einmal richtig antreten war angesagt, die letzten Reserven verpulvern. Erstaunlich was unsere Nähmaschine noch reinlegt, da kann ich absolut nicht dran bleiben. Irgendwie habe ich die Woche die ganze Zeit schon etwas Mühe mit der Atmung, heute ist es am schlimmsten. Trotz aller Anstrengung ist nichts zu machen. Immerhin kann ich überhaupt fahren, was mich schon recht freut. Auf dem Bernina ist es eiskalt und wir wärmen uns mit Kaffee und Suppe. Ruckzuck nehmen wir noch die Umrundung des Bernina Sees und bewundern die nahen Gletscher.


So langsam aber sicher rollen wir in Richtung St. Moritz. Immer wieder kreuzen wir die Rätische Bahn, die roten Waggons die einfach überall rumfahren.
Wir tauchen weiter ab von der Passhöhe in die ersten Wälder. Ein wunderschöner und richtig schwieriger Singletrail fordert nochmal volle Konzentration. Den musste ich dringend ausprobieren, da ich immer nach einem Sturz sofort wieder schwierige Stellen fahre um nicht ängstlich zu werden. Und es klappt tatsächlich super. Mitten in den Wäldern sind wunderschöne Seen versteckt, es lohnt sich die Gegen zu besuchen.
Der Regen der Nacht hat die Wege, jedoch besonders bei Wurzeln, sehr glitschig gemacht..und schwupps noch ein kleiner Sturz, diesmal aber nicht wieder ich und auch ohne Verletzung des Kollegen. Allerdings haben wir uns kurz nachher schwer gewundert, was mit der Felge los ist. Tatsächlich ist die Felge am Stoss aufgegangen und wir mussten aus unseren Ersatzteilen irgendwie das Rad zurecht flicken. Zum Glück ging es nur noch einige km bergab und da konnte uns so etwas auch nicht aufhalten.Unser Guide schickt uns dann noch durch die Wälder von St.Moritz. Die sind wirklich schön, aber irgendwie hab ich wohl keine Kraft mehr die Schönheit zu bewundern. Mir tut so langsam alles weh, die Wunde schmerzt, die Beine sind schrecklich schwer. Ich will nur noch ins Hotel...


Nun denn, eine kurze Runde um St. Moritz (ist das Kaff hässlich, es war auch grau und hat geregnet, aber schön ist das Städtli wirklich nur von oben) und rauf auf Muottas Muragl. Ein schmuckes Ausflugshotel direkt mit Sicht auf das Oberengadin. Atemberaubend, da fahr ich wieder hin....ANGEKOMMEN...388km, 9850hm geschafft.

Montag, August 14, 2006

Dimb Alpencross 2006 Tag5


An diesem Morgen war, wie auch schon am Tag vorher, der Himmel prächtig blau. Keine Spur von Regenwetter, auch wenn die Vorhersagen immer schlechter wurden. Heute ging es in Richtung Livigno. Zunächst war aber Abfahrt ins Tal angesagt. Mit kalten Knochen aufs Rad und erst mal 1000hm vernichten ist ganz schön ungewohnt. Noch ein Blick auf den Ortler, ein judihui an die Murmeltiere und runter gings. Man sieht den Weg recht gut oben aus der Felsflanke kommen. Die Sesvenna-Hütte ist oberhalb des Felsabbruchs. Aber den Weg hoch fahren? Auch nicht ohne..

Und weiter gings ins Val Müstair. Da das Wetter gegen Mittag unsicher werden sollte, haben wir uns im ersten Dorf mit allerlei Futter eingedeckt (Mmmh...Käse, Bündner Nusstorte,..). Mit entsprechend schwererem Rucksack war der nächste Aufstieg umso härter. Aber es half nichts, der nächste Pass kam in Sichtweite (die kleine Senke direkt voraus) und es gab erst oben zu naschen. Wir kamen hier nun auf die Route des Nationalpark Marathons. Vom letzten Jahr mir noch bekannt, wusste ich nun was uns noch bevor stand. Komisch irgendwie war das nicht wirklich aufbauend, die Beine waren grad noch etwas schwerer als sonst schon diesen Tag. Lag das am vielen Proviant auf dem Rücken?

So, endlich oben, Rucksack trocknen und die letzten Sonnenstrahlen geniessen. Viel Sonne gab es nun nicht mehr bis zur Endstation unserer Reise.

Der Himmel auf der anderen Passeite sah allerdings inzwischen ziemlich grau aus und es waren noch einige km zu fahren. Egal, der Proviant war verschlungen, der Rucksack erleichtert, die Piste ging bergab. Tempo machen war Programm. Nur ging das nicht. Die Wege waren erst vor kurzem durch mehrere Hangrutsche ziemlich verschüttet.Und dann kam dann unser erster Regen der Woche. Alles raus, alles anziehen, alles dicht....und der Regen hörte wieder auf. Naja, so ist das eben...
Ein Hügel war inzwischen nun noch zu erklimmern, 300hm vor der letzten Abfahrt. Auch die gingen vorbei, wenn auch ganz schön langsam. Oben angekommen, gabs erste Blicke auf den See von Livigno.
Irgendwie sind bei mir auf der Abfahrt dann aber die letzten Sicherungen rausgesprungen. Ich kannte die Route und konnte mich gut erinnern, wie auf dieser Strecke wild überholt wurde beim letzten Rennen. Naja, bergab war ich auch sonst selten der letzte, also vorne weg und Vollgas. Meine Kollegen waren da vernünftiger, alle anderen sind heil angekommen. Zum Glück war es nicht an dieser Stelle. Das wäre sonst übel ausgegangen.
Allerdings wars dann zuviel, in einer Kurve verliessen ihn die Schutzengel und auch wenn die Bremsspur genau in die Wand der Kurve zeigte, konnte ich den Sturz doch noch etwas in die Böschung verlängern und mein Bike vor Schäden schützen (fast hätt ich noch die Balance geschafft). Na wie auch immer, nichts gebrochen, ein paar Schürfungen und weiter gings bergab dem See entgegen. Angekommen in Livigno gings erstmal ins Hotel. Autsch, die Schürfung an der Hüfte war verdammt tief und ich brauchte alle Verbandssachen der Gruppe. Zudem konnte ich meine Hüfte kaum vernünftig zum Laufen brauchen, aber Radfahren ging noch gut.

Sonntag, August 13, 2006

Dimb Alpencross 2006 Tag4 Teil 2


Noch in der Uina-Schlucht fing es an zu donnern. War da wieder das Gewitter im Anmarsch oder sollte es doch nur das Tosen des Bachs gewesen sein? Na wie auch immer, rauf auf den Drahtesel und nichts wie zur Hütte. Weit konnte es nicht mehr sein. Raus aus der Schlucht war das Wetter aber erst mal strahlend schön.

Weiter ging es über eine Hochalm. Die Sesvenna-Hütte, unser Tagesziel war aber noch immer noch nirgends in Sicht. Die Kühe jedenfalls dort oben waren friedlich am Grasen. Das Unwetter war also noch irgendwo in einem anderen Tal, wir konnten uns Zeit lassen.Nun endlich, die Hütte. Und erst ein Schreck, dieses alte Gemäuer? Nichts da, das ist nur die alte Hütte. Die neue ist modern und freundlich. Aufpassen muss man nur vor dem Esel, der ist scharf auf Bier. Im Hintergrund gerade verdeckt ist von der Hütte auch der Ortler zu sehen.
Der Tag war zu Ende. Wahnsinns-Ausblicke und Eindrücke, das war schon spitze. Morgen früh stand wieder ein längerer Tag auf dem Programm und es war ganz schön kalt draussen auf der Hütte. Als nix wie ins (wieder mal zu kurze) Bett und pennen.

Donnerstag, August 10, 2006

Dimb Alpencross 2006 Tag4


Gut geschlafen und ausgeruht, deftig gefrühstückt und die Bikes gecheckt gings los. Heute war Seentour und Uina Schlucht geplant. Am Ende Stand dann die Sevenna Hütte auf dem Programm. Morgens Sonnenschein und an der Burg Nauders vorbei ging es erst mal zum Grünsee. Dort erwarteten uns ausser Stille eine Entenmama mit ihren Jungen.
Weiter gings auf verwurzelten Pfaden zum Schwarzsee. Der ganze Trail war zwar genial, aber durch den Regen in der Nacht nur schwer ganz fahrbar. Wie gerne würde ich hier nochmal wiederkommen wenn es trocken ist. Die Hände immer am Lenker gibts auch nur ein Foto vom Ziel, dem wunderschönen Moorsee Schwarzsee.

Und weiter gings bergab auf super Wegen. Und da gabs doch tatsächlich die Urform der Northshores, kurz hinter der Schweizer Grenze. Tja, wer hats erfunden?

Teilweise wurden die Karrenwege ins Tal dann so steil, dass die ersten Scheibenbremsen ihren Geist aufgaben. Verdammt dumme Situation. Gut dass ich vorne die 180er Floating Disc drauf hatte, da gabs kein Murren. Der Morgen war schon klasse, was sollte da noch kommen? Nun denn, ein paar Nudeln eingeworfen gings in Val d´Uina.
Nicht ohne Grund sind hier die Alpencrosser nicht alleine. Auf keiner anderen Piste sind uns soviele Biker begegnet, hoch wie runter. Die Schlucht von unten angegangen halte ich jedoch für wesentlich besser. Zunächst jedoch gings einfach steil bergauf. Irgendwie war bei mir aber heute der Akku auch schon etwas leerer. Na egal, irgendwann ist man immer oben. Oben? Naja, oben ist erst ganz oben. Am Ende der fahrbaren Piste trifft man auf einen kleinen Gasthof. Zwei Deutsche bieten den vielen Bikern einen grossen Kaffee und andere leckere Sachen an. Der Blick jedenfalls geht schon mal in Richtung des sagenumwobenen Galerieweges. Gesehen hat ihn wohl schon bald jeder Biker mal, schliesslich ist er immer wieder in der Bike. Kleine Bilderstrecke:Draussen, to be continued...

Mittwoch, August 09, 2006

Dimb Alpencross 2006 Tag3

Heute morgen hiess es ordentlich frühstücken. Wir hatten uns am Abend auf eine Route mit einem Anstieg von 1300hm direkt hinter dem Hotel entschieden. Die Tour sollte heute von Imsterberg über die Pillar-Höhe am Inn entlang und dann nach Nauders führen. Bis zur Pillarhöhe war aber ein unbekannter Trail eingebaut....mit Überraschungen.


Aber zunächst hies es kurbeln vom Talboden hoch auf die Alm. Ein Blick zurück zum Talboden und den grünen Pfeilen der Transalp-challenge wieder einmal folgend waren wir bald auch schon oben fürs zweite Frühstück.

Frisch gestärkt ging es auf Entdeckungsreise. Leider war der auf der Karte eingezeichnete breite Forsttrail nicht vorhanden. Statt dessen gab es einen engen Wanderweg, der nicht fahrbar war. Also hiess es eine halbe-dreiviertel-Stunde schieben, selten mal ein paar Meter fahren. Aber zum Tal hin wurde der Weg plötzlich besser, immer noch schmal aber zunächst sehr schweirig bald aber doch noch grösstenteils fahrbar. Ein Riesenspass.
Und: Mittagessen. Spagetti im Bauch rollten wir die Pillarhöhe hoch und genossen den tollen Blick über den Inn. Ganz hinten lag unser Etappenziel, allerdings war das noch ganz schön weit weg. Nunja, vielleicht lag noch eine Pause im Cafe drin...
Allerdings mussten wir vor dem Eiscafe noch ein paar hundert Höhenmeter vernichten...
Eiscafe geladen surften wir den Singeltrail am tosenden Inn entlang und kamen langsam auf verschlungenen Pfaden nach Nauders hoch (400hm Anstieg, Gewitterwolken in Sicht, müde nach dem langen Tag).
Allerdings ist der Weg nach Nauders total daneben. Zunächst fährt er schön bergauf, dann ist der Weg jedoch für Biker gesperrt und wir mussten über die Strasse, einen Strassentunnel, den Weg am Rande des Tunnels und am Steinschlaghang entlang. Da könnte sich das Touri-büro Nauders auch mal was einfallen lassen. Na egal, einige wenige Minuten vor einem übel heftigen Gewitter schafften wir es noch ins Hotel. Gute Betten, eine nette Gastgeberin, Bier und deftig gutes Essen versüssten den Abend und wir sind bald einmal in den Betten. Tag 4 steht an mit einer dicken Tour, zwar wenig km aber vielen Höhenmetern und ebenso vielen Highlights. Uiná-Schlucht wir kommen...